Freitag, 23. Mai 2014
Die Wasserfälle von Iguazu
Hallo meine lieben, treuen Leser!
Es gibt mal wieder Neues von einer neuen, kleinen Reise zu berichten.
Von Montag bis Donnerstag war ich mir die Wasserfälle von Iguazu anschauen, eines der beeindruckensten und schönsten Naturwunder der Welt!
Den ersten Tag habe ich auf der brasilianischen Seite verbracht, wo ich mich mit einem Freund aus Argentinien, den ich in Peru kennenlernte, getroffen habe. Dienstags dann sind wir uns die Wasserfälle von Brasilien aus anschauen gegangen. Das war schon sehr beeindruckend!







die kleinen Essensräuber von Iguazu...

Danach ging es gleich weiter nach Puerto Iguazu, die kleine Stadt in Argentinien.
Das Hostel, das uns dort erwartete war der hammer: alles voller junger, reiselustiger Menschen aus der ganzen Welt. Wir haben viele neue Bekanntschaften gemacht und sind dann am Mittwoch mit einer Deutschen und einer Columbianerin die argentinische Seite der Wasserfälle besichtigen gegangen. 9 Stunden Fussmarsch, aber es hat sich gelohnt. Es war noch viel beeindruckender als schon der Tag zuvor. Man befindet sich viel näher an den Wasserfällen und teilweise nur einen Meter vom Abgrund entfernt.



Am Mittag haben wir eine Bootstour gemacht, die uns direkt in die Wasserfälle führte. Nach den 10 Minuten in dem Speedboot waren wir bis auf die Knochen durchnässt, und das obwohl wir alle die netten plastiktütenähnlichen Raincoats anhatten...
Aber spaßig war es natürlich, also hat es sich gelohnt, den Rest des Tages mit nasser Jeans herumzulaufen.
Der krönende Abschluss war die Besichtigung der berühmten "Garganta del Díablo" (der Rachen des Teufels).



Danach ging es glücklich und leicht erschöpft zurück ins Hostel. An Schlaf war jedoch nicht zu denken, wir haben gekocht und bis etwa um 4 Uhr morgens zu 10 zusammen gesessen und uns unterhalten und in den 30 Geburtstag eines russischen Polen, der gerade in Deutschland lebt reingefeiert. Man hat wirklich Menschen von überall kennengelernt.
Meinen Rückweg, den ich morgens um 7 bereits antreten musste, verbrachte ich also im Dämmerzustand. Viel mitbekommen habe ich davon nicht, aber ich kam wohl und zufrieden wieder in Asuncíon an, das innerhalb der wenigen Tage um mehr als 20 Grad abgekühlt hat. Jetzt ist eindeutig der Winter hier eingezogen.

... comment